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Hinweise für Waldbesitzer

Allgemeine Grundregeln

Gefährdete Nadelwälder und potentielles Brutmaterial sind auf Befall zu kontrollieren. Vom Borkenkäfer befallene Bäume sind so schnell wie möglich einzuschlagen und zu entrinden, Larven und Puppen sterben danach ab. Sind bereits Jungkäfer vorhanden, müssen die Stämme sofort außerhalb des Waldes gelagert und schnell verarbeitet werden. Eine andere Möglichkeit ist das Schälen und Verbrennen der Rinde.

Gegenmaßnahmen bei Schädlingsbefall

Beim Auftreten von Borkenkäferbefall ist schnelles Handeln erforderlich. Die Waldbesitzer werden von den Sächsischen Forstbezirken im Rahmen der Beratung und Betreuung auch in Fragen der Borkenkäferbekämpfung unterstützt. Sie können sich bei ihrem zuständigen Forstbezirk über die Situation vor Ort und die zu ergreifenden Maßnahmen informieren.

Die wirkungsvollste Maßnahme zur Vorbeugung beziehungsweise zur Einschränkung von Borkenkäferschäden ist die umfassende Beseitigung bruttauglichen Materials aus dem Wald, auch als »saubere Waldwirtschaft« bezeichnet. Fangbäume und Fallen sind spezielle Verfahren, die gewisse Erfahrungen beim Anwender voraussetzen.

Präventive Maßnamen

Schwerpunkt im Frühjahr und Sommer ist das rechtzeitige Erkennen frischen Stehendbefalls. Neben den oben genannten Maßnahmen ist als letztes Mittel das rechtzeitige Behandeln mit Pflanzenschutzmitteln vor Ausflug der Käfer möglich. Dabei sind die einschlägigen arbeits- und pflanzenschutzrechtlichen Regeln zu beachten.

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